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REACH – Der Weg ins Rettungshubschraubercockpit

Die REACH-Ausbildung ist für Bewerber, die noch keine Hubschrauberpilotenlizenz besitzen und eine Anstellung als Rettungshubschrauberpilot anstreben.

REACH wird in einer Kooperation der ADAC-Luftrettung GmbH ( im weiteren ADAC genannt ) von LifeFlight durchgeführt. Der Einsatz von Lehrberechtigten mit Erfahrung als Rettungshubschrauberpilot, der Erwerb einer EC135 Musterberechtigung und die Einbindung des ADAC sorgen für eine zielorientierte Ausbildung hinsichtlich einer zukünftigen Verwendung im Rettungshubschraubercockpit.


Hintergrundinformation zur ADAC Eignungsauswahl

Eine mögliche Anstellung als Rettungshubschrauberpilot beim ADAC ist nur ...

mit einer erfolgreich absolvierten Eignungsauswahl möglich. Die ADAC-Eignungsauswahl, auch DLR–Test oder ADAC–Test genannt, wird vom Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin des DLR in Hamburg durchgeführt.

Um zur konventionellen ADAC- Eignungsauswahl eingeladen zu werden müssen Bewerber mindestens folgende Voraussetzungen erfüllen

  • entsprechender Bedarf  des ADAC
  • Berufs- oder Verkehrshubschrauberführerlizenz gem. FCL
  • mindestens 500 Stunden Gesamtflugerfahrung auf Hubschraubern 
    (Die Mindestflugerfahrung zur Anstellung bei der ADAC-Luftrettung GmbH beträgt für PICUS (Pilot in Command under Supervision) 500 Flugstunden Gesamtflugerfahrung; für Kommandanten 1.000 Flugstunden als verantwortlicher Luftfahrzeugführer PIC, sowie 20 Flugstunden Nachtflug, davon mind. 500 Flugstunden in der Luftrettung oder einem vergleichbarem Einsatzprofil.)

Weitere Informationen zur konventionellen ADAC-Eignungsauswahl finden Sie hier. 

REACH und die ADAC Eignungsauswahl

REACH beschreitet bei der ADAC-Eignungsauswahl einen neuen Weg

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Voraussetzung zur Teilnahme am REACH-Programm

Vor der Aufnahme ins REACH-Programm steht ein Screening bei LifeFlight ...

und der erste Teil der ADAC-Eignungsauswahl an. Das Screening besteht aus

·        einem Vorstellungsgespräch

·        der Beurteilung Ihrer motorischen Fähigkeiten bei zwei Hubschrauberflügen mit einer Dauer von jeweils 20 Minuten

·        Wissenstest. (Bevor ein Bewerber zur Ausbildung zugelassen wird, hat die Flugschule sicherzustellen, dass ein Bewerber über ausreichende Kenntnisse in Mathematik und Physik verfügt, die es ihm erleichtern, dem theoretischen Unterricht zu folgen. Dieser Test wird durch uns durchgeführt)

Nach erfolgreichem Screening folgt der erste Teil der ADAC-Eignungsauswahl beim Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin des DLR in Hamburg.

Bestehen Sie den ersten Teil, benötigen Sie noch

¨ Flugmedizinische Tauglichkeitsklasse 1

¨ Erste Hilfe Ausbildung

¨ Führungszeugnis Belegart

¨ Antrag auf Zuverlässigkeitsüberprüfung

¨ Auszug aus dem Verkehrszentralregister (Kraftfahrtbundesamt)

Der zweite und letzte Teil der ADAC Eignungsauswahl findet nach bestandener theoretischer Prüfung (CPL oder ATPL(H) und erreichen von mind. 65 praktischen Flugstunden statt. Er umfasst die sogenannten Gerätetests und ein psychologisches Interview.

Der zweite und letzte Teil der ADAC Eignungsauswahl findet nach bestandener theoretischer Prüfung (CPL oder ATPL(H) und erreichen von mind. 65 praktischen Flugstunden statt. Er umfasst die sogenannten Gerätetests und ein psychologisches Interview.

Nach bestandener ADAC-Eignungsauswahl Teil II (Positive Bewertung durch das DLR) beginnt die letzte Ausbildungsphase des REACH-Programms:

Ø  Sammeln von Flugerfahrung

Ø  Erwerb der Musterberechtigung EC135

Ø  Ausbildung der Nachtflugberechtigung

Ø  Praktische CPL(H) Ausbildung

Die Leistung des Bewerbers wird fortlaufend (durch die zuständigen Lehrberechtigten der LifeFlight) beurteilt und muss zum Ende für die Empfehlung zur Anstellung einen Durchschnitt von mindestens 2,3 erreichen. Während der gesamten Ausbildung sind Verantwortliche der ADAC–Luftrettung GmbH in den Lernfortschritt eingebunden und haben Einsicht in die Ausbildungsunterlagen.

REACH endet mit der praktischen Prüfung zum Erwerb der Berufshubschrauberführerlizenz. Die Empfehlung, welche beim konventionellen Weg erst nach Erreichen der fliegerischen Erfahrung und anschließender bestandener ADAC-Eignungsauswahl (Teil I & II) ausgesprochen wird, ist bei REACH – bis auf die noch notwendigen Gesamtflugstunden - bereits nach Bestehen der praktischen Prüfung für Berufshubschrauberführer erreicht.

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Vorteile des REACH-Programms

Bewerber, mit dem Ziel Rettungshubschrauberpilot zu werden,  bekommen ... 

wesentlich früher eine Beurteilung ob sie mit ihren Fähigkeiten und Ihrem Persönlichkeitsprofil bei Erfüllung aller weiterer Voraussetzungen eine Anstellung beim einem der größten deutschen Luftrettungsbetreiber erreichen können. Schon vor Beginn der Ausbildung ist eine fundierte Aussage über die Perspektive möglich.

Eine Ausbildung zum Hubschrauberpiloten gem. FCL 2 kostet je nach Ausbildungsweg und Hubschraubermuster ab initio ca. 75.000 bis 110.000 Euro. Das finanzielle Risiko der Interessenten wird durch die frühzeitige Beurteilung reduziert, da die Ausbildung zielgerichtet auf die spätere Verwendung ist. Auch wenn der Bewerber nicht in das Profil des ADAC passt, kann die Ausbildung zum Berufshubschrauberführer abgeschlossen werden.

Im Vergleich zur konventionellen Ausbildung zum Berufshubschrauberführer ist der Bewerber beim Berufseinstieg bereits höher qualifiziert, inkl. Musterberechtigung EC135, und früh in die fliegerischen Ansprüche der ADAC-Luftrettung eingebunden. Teile seiner Ausbildung werden auf modernen Flugsimulatoren der ADAC HEMS Academy durchgeführt.

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Risiken

Vakanzen: Eine Anstellung durch den ADAC ist nur möglich bei … 

entsprechendem Bedarf und der Erfüllung der vorgenannten Voraussetzungen. Eine Anstellung kann zu keiner Zeit garantiert werden.

Gesundheit: Für die Tätigkeit des Berufshubschrauberpiloten ist Grundvoraussetzung, die Flugtauglichkeitsklasse 1 zu besitzen. Durch Krankheit oder Unfall kann es zur Untauglichkeit und zu einem abrupten Ende der Berufsausübung als Pilot kommen.

Flugerfahrung: Ein Rettungshubschrauberpilot benötigt zusätzlich zur soliden Ausbildung einen hohen Erfahrungsschatz. Ohne diesen ist ein Einsatz nicht möglich. Jedoch ist Erfahrung alleine nicht durch noch so gutes Training zu ersetzen. Damit ist der Berufseinsteiger angewiesen, vor einer Anstellung als Rettungshubschrauberpilot,  Erfahrung in anderen Bereichen der Hubschrauber-fliegerei zu sammeln. Wir unterstützen unsere Schüler bei der Jobsuche - jedoch ist auch hier eine gute Portion an Eigeninitiative notwendig.

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Flugerfahrung

Gemäß den gesetzlichen Vorschriften wird eine Flugerfahrung …

auf Hubschraubern von mindestens:

   PICUS ( Pilot in Command under Supervision ) 500 Flugstunden Gesamtflugerfahrung

bzw.

 für Kommandanten 1.000 Flugstunden als verantwortlicher Luftfahrzeugführer (PIC), sowie 20 Flugstunden Nachtflug. Davon mind. 500 Flugstunden in der Luftrettung oder einem vergleichbarem Einsatzprofil

Um dies schnell zu erreichen arbeiten wir mit verschiedenen Luftfahrtunternehmen zusammen, die bevorzugt Absolventen des REACH-Programms einstellen:

Helog Luftftransport KG

Eine Anstellung als Co-Pilot auf dem Hubschraubermuster Bell 212/412 bei der Helog Lufttransport KG ist nach Abschluss der Ausbildung möglich. Helog ist ein renommiertes deutsches Luftfahrtunternehmen mit Tätigkeiten in Afrika in den Bereichen on-shore, off-shore, sowie in der humanitären Hilfe. Auch unsere Schüler die nicht am REACH-Programm teilnehmen, können nach einem Praktikum und unserer Empfehlung bei Helog (Vakanzen vorausgesetzt) eine Anstellung finden.

S.P. Helicopter Service GmbH

Ein weiterer Partner ist S.P. Helicopter Service in Dattenberg (bei Linz am Rhein). S.P. Helicopter Service stellt Berufseinsteiger als Hubschrauberpiloten auf dem Hubschraubermuster Schweizer 300 für den Fotoflug ein. Außerdem führt S.P. Helicopter Service z.B. Pipeline Überwachungsflüge aus. Jedoch ist hier zur Anstellung eine höhere Mindestflugerfahrung notwendig.

In begrenzten Umfang kann Flugerfahrung auf Ferryflügen bei den Kooperationspartnern gesammelt werden. Diese fallen jedoch unter gewisse Restriktionen und erfordern außerdem eine hohe zeitliche Flexibilität des Absolventen. Ein Anspruch auf die Durchführung von Ferryflügen besteht nicht.

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Die Ausbildung

Da die durchgehende Ausbildung zum Berufspiloten (Hubschrauber) nach ... 

18 Monaten abgeschlossen werden muss, wird die REACH-Ausbildung auf Grund der möglichen längeren Ausbildungsdauer als sogenannte modulare Ausbildung angeboten:

        Lizenz für Privatpiloten Hubschrauber PPL(H)

  Modulare theoretische Ausbildung für Verkehrspiloten Hubschrauber ATPL(H)/VFR

       Sammeln von Flugerfahrung in Form von Alleinflug

       Musterberechtigung Hubschrauber MET(H) EC135

       Nachtflugqualifikation Hubschrauber

       Modulare praktische Ausbildung für Berufspiloten Hubschrauber CPL(H)

Eine durchgehende Ausbildung zum Verkehrspiloten Hubschrauber ATPL(H)/VFR in Form eines Vollzeitlehrgangs ist für die Zukunft geplant.

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Kosten von REACH

Die Kosten der Ausbildung für REACH belaufen sich zum jetzigen Zeitpunkt …

auf 105.000 Euro inkl. MwSt., exkl. CPL(H) Prüfungsflug und Landegebühren. Die Kosten basieren auf der aktuellen Preisliste und sind ca. 5 Prozent höher als eine modulare Ausbildung die nur auf dem Muster Schweizer 300 durch-geführt wird.

Zusätzlich zu den Kosten zur Erlangung der Berufshubschrauberlizenz fallen Kosten für das LifeFlight Screening und die DLR Eignungsauswahl an. Jedoch werden die Kosten für die DLR Eignungsauswahl I und II bei einer Anstellung durch den ADAC ersetzt. Die Kosten für das Screening werden durch die Firma LifeFlight ersetzt. 

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/// Aktuelles

 

Am 15.09.2011 wurde der neue EC145 Level A Full Flight Simulator unseres Partners ADAC HEMS Academy qualifiziert


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/// Neue FCL2 ab April 2012

 

Nach jetzigen Planungen tritt am 8. April 2012 die neue EASA FCL in Kraft. Wir halten Sie auf dem Laufenden


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/// Neue ADAC Luftrettung Kooperation


Am 1. Januar 2012 startet die neue Kooperation zur Ausbildung von Berufspiloten mit der ADAC Luftrettung GmbH 


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